Kuratorische Projekte

stamp alive

Künstler*innen: Ndeende Shivute, Actofel Ilovu, Gunhild Kreuzer, Marion Tischler, Andrea Wilks, Angela Uhsadel, Ayman Gamal El Din, das Graufeld, Edit Billinger, Gittan Jönsson, Lutz Beckmann, Maren Schmitz, Peter Möller, Regine Kuschke, Sonia Wohlfarth Steinert, Sylvia Christina Händel, Ulrike Doßmann, Anke Koschinski, Frieda Lühl, Mariella Lo Manto, Marita van Rooyen, Almut Müller. Karl-Heinz Jeron, Albrecht Fersch, Niina Turtola, Ismael Shivute, Fillipus Sheehama, Kirsten Wechslberger, Marita van Rooyen, Barbara Pirron, Helen Harris, Dallaz Lok Kandjengo, Lilla von Puttkamer, Claudia-Michaela Kochsmeier, Christoph Zwiener, Jasmin Glaab


Durchführung seit 2015 fortlaufend
Förderung durch das Institut für Auslandsbeziehungen (IfA)

Projektpräsentation bisher im mp43-projektraum für das periphere; Galerie Kunstpunkt; Nationalgalerie Namibia (Windhoek/NA); Platform - Independent Art Fair (Athen/GR)


Seit 2015 wird das Phänomen Briefmarke mit dem Projekt „stamp alive“ von mir in den Mittelpunkt gerückt.
Mehr als 30 Künstler*innen wurden bisher eingeladen, eine Briefmarke mit dem Motiv ihrer Wahl zu gestalten, und somit ein Sammelobjekt der besonderen Art zu entwerfen. Jedes Motiv wurde als original Postwertzeichen von der deutschen Post hergestellt. Auch wenn jede einzelne Briefmarke als Postwertzeichen verwendet werden könnte, ist jedes Motiv, bzw. jede einzelne Briefmarke als Kunstobjekt zu betrachten.
Der Editionssatz ergibt eine Miniatur-Ausstellung, die nur einmal auf der Welt existiert. In dieser Einzigartigkeit erhält sie eine Aura von Exklusivität, wie sie zum Beispiel auch die “Blaue Mauritius” umgibt.

Die Briefmarke gilt als Sinnbild für den Austausch von Informationen und der Vernetzung der Menschen. Seit Erfindung des Postwertzeichens, dient die Briefmarke jeder Nation auch zur Darstellung der eigenen Identität. Nationale Symbole und Werte sowie Staatsoberhäupter werden in allen Ländern dieser Welt durch die Briefmarke verbreitet.

2018 wurde das Projekt mit dem Länderschwerpunkt Namibia-Deutschland realisiert. Es wurden 10 deutsche und 10 namibische Künstler*innen eingeladen sich an dem Projekt zu beteiligen.
Vor Ort in Windhoek ist es mir gelungen auch Postwertzeichen von jedem Motiv bei der namibische Post produzieren zu lassen. Darüber hinaus wurden von mir Netzwerktreffen zwischen deutschen und namibischen Künstler*innen initiiert.


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