Kuratorische Projekte

 


life spot


12 Teilnehmer*innen mit kognitiver Beeinträchtigung
Projektpräsentation 2018 im Schloss Biesdorf (Berlin)
Förderung durch Aktion Mensch und dem Kulturamt Marzahn-Hellersdorf (Berlin)


Im Projekt life spot wurde die ehrenamtliche Tätigkeit von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in den Mittelpunkt gestellt. Das Engagement von Menschen mit Beeinträchtigung wird in der deutschen Gesellschaft kaum beachtet. In der Regel werden die Menschen nur als Hilfebedarfsempfänger*innen wahrgenommen. Das Projekt life spot bricht mit dieser einseitigen Wahrnehmung.

In der Ausstellung in der Galerie Schloss Biesdorf (Berlin) wurden alle entstandenen Fotografien auf dem Boden liegend als Riesen-Memory-Spiel präsentiert. In der raumgreifenden Installation war jede einzelne Spielkarte 45x45 cm groß. Die Spielfläche war begeh- und bespielbar. Die Besucher*innen waren aufgefordert, wie im kleineren Vorbild, die jeweils gleichen Bildpaare zu finden.

Das Memory-Spiel ist ein gesellschaftlich bekanntes und beliebtes Medium, um Generationen zusammen zu bringen. Eine Spielform, die Visuell in ein Thema einführt. In life spot werden eigenwillige Motive zu einem besonderen Thema gewählt. Inklusion oder Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft rückt als Thema in den Vordergrund. Durch die Memoryspiel-Form wird das Thema „spielerisch“ in die Gesellschaft getragen und wirkt nach.
Das Projekt life spot hat in dieser Umsetzung einen künstlerisch, politischen Ansatz und greift einen zeitgenössisch relevanten Diskurs auf.



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